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Informationen aus Wieren
 
Wieren präsentiert sich festlich mit Adventskranz, Kerzenleuchten und angestrahlter St. Jakobuskirche
100 Jahre neue Kirche und 90 Jahre TuS
 
 
 

ds. Seit nunmehr schon sieben Jahren scheint sich in Wieren eine neue Tradition zu etablieren. Jeden Adventsonnabend treffen sich viele Wierener und Gäste um 18 Uhr auf Einladung des Arbeitskreises Handwerk, Handel und Gewerbe (HHG) zum Erleuchten einer Adventskerze am großen Adventskranz an der Hauptstraße/Ecke Bahnhofstraße. Auch am Sonnabend vor verspricht die stimmungsvolle Stunde eine schöne Einstimmung auf den 4. Advent zu werden. Nach der Begrüßung durch HHG-Vorstandsmitglied Jörg Harms und wenn alle vier Kerzen weithin sichtbar leuchten, wird Elisabeth Steinhagen die Ansprache halten. Der Posaunenchor spielt weihnachtliche Lieder, auch zum Mitsingen. An den bisherigen Veranstaltungen hatten Emmy Drieselmann auf Plattdeutsch, SoVD-Vorsitzende Helga Meyer und der zumindest für Wieren „neue“ Bürgermeister Heinz-Hermann Schulze die Ansprachen gehalten. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Blechbläsergruppe um Holger Hasper, der Gesangverein und der Chor der Grundschule.

Und auch das gehört in Wieren dazu:

Der Erlös aus dem Punsch- und Teeverkauf geht an die Gomelhilfe. In diesem Jahr soll den an Leukämie erkrankten Kindern Zhenja und Witalij geholfen werden. Auf dem kleinen Festplatz wird auch der Wierener Kalender, sowie die Jubiläumsbroschüre „100 Jahre St. Jakobuskirche“ und „90 Jahre TuS Wieren“ angeboten.

 
 
 
     
  Nicht nur in den Schaufenstern von Stöckel und Morich am Adventskranz gibt es große weihnachtliche Motive von Beatrice Höhner zu bewundern, sondern auch an der langgezogenen Hauptstraße in Wieren (L270) und Bahnhofstraße verbreiten die an den Lichtmasten montierten Kerzen ein anheimelndes Licht. Dazu passt auch die vom Arbeitskreis HHG festlich angeleuchtete St. Jakobuskirche. Die Glocken läuten im Übrigen auch jeweils auf dem Weg hin zum Kerzenerleuchten. Die „neue“ Kirche in Wieren feierte gerade jetzt im November den 100. Geburtstag mit einem Festgottesdienst und Konzerten. Der christliche Liedermacher Clemens Bittlinger war zu Gast und die Chöre der Gesangvereine Wieren und Kantate Oldenstadt waren beim Weihnachtskonzert zu hören. Die Kirchengemeinde begab sich bei der Fusion mit Lehmke auf neues Terrain.
 
     

Nicht nur die Kirche hatte 2011 Jubiläum, sondern auch der TuS Wieren feierte seinen 90. Geburtstag mit einem Sport-, Schwimmfest und Volkslauf. Aufgrund der vielen Termine verzichteten die Wierener in diesem Jahr auf den bereits seit 24 Jahren durchgeführten Weihnachtsmarkt. Der soll zukünftig im Wechsel mit dem Dorffest, das es bereits seit 30 Jahren gibt, veranstaltet werden.

 

Fast untergegangen ist in 2011 das 25jährige Bestehen des Arbeitskreises Handwerk, Handel und Gewerbe in Wieren. Die Mitglieder hoffen, dass aber im kommenden Frühjahr die im Herbst gesetzten über 5000 Blumenzwiebeln die Ortsdurchfahrt in ein Blütenmeer verwandeln werden. In Planung sind beim Arbeitskreis auch noch weitere Busch- bzw. Baumpflanzungen und Blumenkübel. Erstmals werden die Gewerbetreibenden einen Neujahrsempfang (8. Januar 2012, 11 Uhr) im Gasthaus „Alt Wieren“ ausrichten. Nach Auflösung der Gemeinde Wieren (jetzt Wrestedt) und der Fusion von Bodenteich und Wrestedt zur Samtgemeinde Aue werden die Bürgermeister Harald Benecke (Samtgemeinde) und Heinz-Hermann Schulze (Gemeinde Wrestedt) über die neuen Strukturen informieren.

 

Die Probleme der Infrastruktur in ländlichen Räumen, sind auch der Grund dafür, dass sich auch vom Arbeitskreis HHG unterstützte Gruppen bilden, die sich Gedanken machen, wie z. B. im Bereich der ehemaligen Gemeinde Wieren die „Grundversorgung“ auf Dauer sichergestellt werden kann. Immerhin gibt es eine erstaunlich große Anzahl, wie auch diese AZ-Sonderseite zeigt, von Gewerbetreibenden mit vielen Beschäftigten im Bereich Wieren. Darauf soll aufgebaut werden.

 

Stolz sind viele Wierener u.a. darauf, dass z.B. mit der Aktion Sommerbad Wieren das Schwimmbad in privater Initiative betrieben wird, das die Kindertagesstätte des DRK mit Kindergarten und -krippe sich zu einem Familienzentrum entwickelt. Zu den Pluspunkten zählt neben der Feuerwehr mit dem Stützpunkt, der Jugend- und Kinderfeuerwehr auch die Grundschule. Das gerade sanierte Schulgebäude feiert im kommenden Jahr ebenfalls Jubiläum, den 50. Geburtstag. Und dann ist da in Wieren noch die Maskerade. An drei tollen Tagen heißt es vom 3. bis 5. Februar 2012 „Alle Narren jubilieren - 20 Jahre Alt Wieren“. Bevor es aber soweit ist, wünschen die Gewerbebetriebe allen Freunden und Kunden noch ein frohes Weihnachtsfest und viel Erfolg im neuen Jahr.

 
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Copyright © 2005 TuS Wieren, aktualisiert am  Mittwoch, 16. November 2011
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