
Fotogalerie zu Motiven der Jakobuskirche |
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100 Jahre St. Jakobuskirche Wieren: Welcher Jakobus ist es denn nun? |
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Die St. Jakobuskirche in Wieren feiert im November ihren 100. Geburtstag. Dazu gibt es gleich mehrere Aktionen und Veranstaltungen. Im Regional- und Visitationsgottesdienst wurde bereits daran erinnert. (Die AZ berichtete.) Eine 40-seitige Festschrift ist erstellt worden. Die Nachforschungen von Walter Schröder, ehemaliger Wierener Chronist, zum Bau der neugotischen Kirche sind darin veröffentlicht. Er berichtet u.a. von der fehlenden Freittreppe, die dann ein Kirchenvorsteher stiftete oder auch den Problemen des damaligen Pastors Fricke aus Nettelkamp mit den zugeteilten Plätzen. Vor 100 Jahren
waren elektrisches Licht für den großen schmiedeeisernen Kronleuchter, die elektrische Läutemaschine und eine Zentralheizung etwas Besonderes. In Wieren gab es damals ein eigenes E-Werk an der nahe gelegenen Wassermühle. |
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Auf dem Altar steht noch immer die von der letzten deutschen Kaiserin, Auguste-Victoria zur Einweihung mit persönlicher Widmung versehene Bibel. |
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Vom 2. Weltkrieg blieb die Kirche nicht verschont. Fotos von den teilweise abenteuerlichen Reparaturarbeiten sind zu finden. Vor 50 Jahren wurde für die eine im Krieg konfiszierte Glocke eine Neue in den Turm gezogen. |
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„Altpastor“ Burkhard Henke schreibt über das Bildprogramm im Altarraum und die Glasfenster. Um den Altar selbst ranken sich viele Geschichten. So steht der erste Altar jetzt in Schnega, der nächste aus Wrestedt ging als Dauerleihgabe nach Natendorf. Heute ist der 1975 aufgestellt Altar aus dem Jahre 1670 ein Schmuckstück der Kirche. Die Klingelbeutel aus dem Jahr 1878 und die Taufschale (1586) taten schon in der alten Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert ihren Dienst. |
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Erst 1976 erhielt die sogenannte neue Kirche den Name St. Jakobus. Pastor Christian Schefe fragt sich, welcher der drei aus dem neuen Testament bekannten Männer ist denn nun der Namensgeber? Sein fast salomonisches Urteil: „Auf keinen dieser drei Jakobusse können wir verzichten.“ |
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Ein solch dominantes Bauwerk war selbstverständlich auch das Motiv für viele Postkarten, Zeichnungen. Gemälde und Fotos. Viele sind davon in der von Dieter Schoop zusammengestellten Broschüre veröffentlicht. |
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Eine umfangreiche Fotoausstellung, zu der viele Wierener Gemeindemitglieder beitrugen, ist noch bis zum Gemeindeabend am 22. November (19 Uhr) mit dem Thema „100 Jahre St. Jakobuskirche“ im Gemeindehaus zu sehen und wird anschließend in der Volksbank in Wieren gezeigt. Die Jubiläumsschrift und ein Kalender mit Motiven der Kirche können im Pfarramt (Raiffeisenstraße), der Turmapotheke (Hauptstraße) und Volksbank (Bahnhofstraße) erworben werden. |
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Abschluss der Veranstaltungen zum Jubiläum des Gotteshauses ist am 1. Advent (27. November, 17 Uhr) das Konzert „Bilder der Weihnacht“ mit Clemens Bittlinger. Karten gibt es im Vorverkauf in der Turmapotheke in Wieren und der Touristinformation in Uelzen. |
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Weitere Informationen und Fotos weiter hier auf diesen Seiten. |
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Beifall in der St. Jakobuskirche Wieren |
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Das gibt es auch in Gottesdiensten auch nicht alle Tage. Anders beim Festgottesdienst in der Wierener St. Jakobuskirche. „Drei Gottesdienste in einem Gottesdienst, das geht doch nicht“, so Pastor Christian Schefe. Die passende Antwort gab er gleich selbst. Es wurde ein Festgottesdienst zum 100-jährigen Geburtstag der St. Jakobuskirche der Regionsgottesdienst „Südost-Uelzen“ und dem Abschluss der Visitationswoche durch Probst Hagen. Und das kam noch hinzu: Die bisher selbständigen Kirchengemeinde „St. Dionys“, Lehmke und „St. Jakobus“, Wieren sind seit dem 1. Oktober zur Kirchengemeinde Lehmke-Wieren
fusioniert. Und die Fusion scheint gelungen. Gemeinsam sangen der Kirchenchor Lehmke und der gemischte Chor des Gesangvereins Wieren, die beiden Posaunenchöre spielten gemeinsam. Auch die Kinder vom Kindergottesdienst aus Wieren und der Kinderkirche aus Ostedt gratulierten zum Jubiläum mit dem Lied „Ich schenk´ dir einen Regenbogen“ Die Gottesdienstbesucher geizten da nicht mit Beifall. Für Pastor Schefe war die Gemeinsamkeit allerdings nichts Neues. Schon seit fast zwei Jahren ist er Pastor in beiden Gemeinden. Nach der Predigt mit dem Vergleich vom kleinen Senfkorn mit der stattlichen Kirche hatten nicht wenige Gemeindeglieder Lust auf Applaus. Die St. Jakobuskirche hat seit den 36.526 Tagen einige miterlebt. Schefe:
„Es gab Gottesdienste mit freier Platzwahl oder so wie heute eine volle Hütte.“ |
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Probst Hagen fasste dann auch seine Eindrücke von der Visitation positiv zusammen: „Ich bin beeindruckt von der Geburt dieser neuen Kirchengemeinde Lehmke-Wieren.“ Kirche ist wie die 100jährige St. Jakobuskirche und die weiteren Kirchenbauten in Lehmke, Ostedt und Emern eben nicht nur aus Stein sondern ein Bauwerk aus vielen Menschen. |
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Viel Lob dann vor dem Stehempfang mit Sekt und Häppchen im Altarraum von der neuen Gemeinde Wrestedt und der Patengemeinde Knobelsdorf aus Sachsen. Pastor Reinald Richber in Anspielung auf die Spitzen des an den Kirchenvorstandvorsitzenden Gunter Stanislaus übereichten Sterns: „Die Partnerschaft mit Wieren ist Spitze.“ |
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Der Kirchenvorstand der neuen Kirchengemeinde Lehmke-Wieren mit Probst Hagen (oben links) und Pastor Schefe (unten rechts).
In der Mitte die Kirchenvorstandvorsitzenden Gunter Stanislaus, Wieren (1. Reihe) und Jürgen Meyer, Lehmke (2. Reihe) |
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„Volles Haus“ beim Festgottesdienst in der 100jährigen St. Jakobuskirche in Wieren |
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Die Gäste aus Knobelsdorf (Sachsen) bezeichneten die Patenschaft als „Spitze“ |
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100 Jahre Jakobuskirche in Wieren |
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Schriften und Fotos von der „neuen“ Wierener Kirche gesucht |
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„100 Jahre St. Jakobuskirche in Wieren“ soll das Thema einer Broschüre mit Texten und Fotos werden. Es gibt zur Geschichte der Kirche in der von Walter Schröder verfassten „Chronik Gemeinde Wieren“, der Broschüre „Wierens alte Feldsteinkirche und ihre Gemeinde“ und Beiträgen im Heidewanderer schon einige Abhandlungen, die jetzt zusammengefasst und ergänzt werden sollen. Am 6. November wird das Jubiläum der „neuen“ Kirche mit einem Festgottesdienst gefeiert. Bis dahin soll die Broschüre fertig sein. Gesucht werden dafür noch weitere bisher noch nicht veröffentlichte Fotos, Zeichnungen, Bilder und Ansichtskarten. Aber auch Dokumente und Schriften, Anekdoten
oder Geschichten rund um die St. Jakobuskirche sollen in diesem Heft veröffentlicht werden. Wer dazu etwas beitragen möchte, der kann die Unterlagen an Dieter Schoop (E-Mail: schoop.wieren@t-online.de) senden oder sich telefonisch (05825/831093) melden. |
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Die St. Jakobuskirche in Wieren wird in diesem Jahr 100 Jahre alt |
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