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Die Chöre der Gesangvereine Wieren und Cantate Oldenstadt verbreiteten beim Weihnachtskonzert in der Wierener St. Jakobuskirche festliche Stimmung. Begleitet von einem Blechbläserensemble hallte das „Fröhliche Weihnachten überall“ eindrucksvoll durch die Kirche, die in diesem Jahr den 100. Geburtstag feiern konnte. Unter der Leitung von Ulrike Franke und Christoph Strieder gelang es die nahezu 20 Gesangsbeiträge überzeugend in die Ohren der Zuhörer zu bringen und zum Mitsingen zu animieren. Hiltraud Gielis, Vorsitzende des Gesangvereins Wieren, war dennoch eine wenig enttäuscht: „Ein paar
mehr Zuhörer hätte es schon sein können.“ Der Gesangverein und die Wierener waren dennoch froh, die Familie Strieder in Wieren zu haben. Nicht nur Christoph Strieder als Leiter, sondern auch die gesamt Familie mit Anna-Lena (Querflöte), Antonia (Violine), Verena und Johannes (Violoncello) trugen wesentlich zum Erfolg des Konzertes bei. Nicht alltäglich und daher besonders mit Beifall bedacht, das Zusammenspiel bei Elisabeth Witzers „Weihnachtslied“ und Peter Cornelius „Die Könige“ von Christoph Strieder (Orgel) mit seinem Sohn Lukas auf der Tuba. Immer wieder Abwechslung beim Programm, ob nun beim „In ducli jubilo“ der Blechbläser, beim „Maria durch ein Dornwald ging“ des Frauenchores oder der „Himmlischen
Botschaft“ des Männerchores. Abschließender Höhepunkt des über einstündigen Konzertes dann der Auftritt des gemischten Chor unterstützt von den Instrumenten. Die bekannten Choräle „Wie soll ich dich empfangen“ (von Paul Krüger) oder Johann-Sebastian Bachs „Lobt Gott ihr Christen alle gleich“ passten zum Beispiel zusammen mit dem eher seltener gesungenen „Lieb Nachtigall wach auf“ von Johannes Weyrauch zu einem rundum gelungenen Weihnachtskonzert in der Wierener St. Jakobuskirche. |