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Der Landwirtschaftliche Verein Wieren hatte für seine traditionelle Sommerfahrt
Dresden zum Ziel. Auch wenn viele Teilnehmer nicht erstmals in der sächsischen
Hauptstadt waren, kam doch das von der Vorsitzenden Andrea Behn erarbeitete
ausgewogene Programm besonders gut an. Einen ersten guten Überblick von oben gab
es schon auf der Fahrt mit der Bergbahn zur Einkehr in Loschwitz. Bei der
Stadtrundfahrt mit dem Bus vertieften sich die Eindrücke. So wurde der neue
Brückenbau über die Elbe als nicht sehr störend empfunden. Der Besuch in der
Frauenkirche, dem Zwinger und der Semperoper gehörte genau wie ein Abstecher in
die grüne Grotte mit dem mit 185 Gesichtern beschnitzten Kirchkern zum Programm
des Stadtrundganges. Faszinierend auch die Bus- und Schiffstour durch die
sächsische Schweiz mit den Höhepunkten Schloss Pillnitz, der Bastei im
Elbsandsteingebirge und der Rundgang über die eindrucksvolle Festung
Königsstein. Besonders reizvoll war die Radtour entlang der Elbe vorbei an den
Weinbergen nach Radebeul und Altkrötzschenbroda. Beim dem derzeitigen
Niedrigwasser der Elbe war es kaum vorstellbar, dass nach dem Elbhochwasser 2002
weite Teile der Stadt überflutet waren. Überall hatte „August der Starke“ die
Wierener Reisegesellschaft an den vier Tagen begleitet, so auch noch beim
abschließenden Besuch der barocken Schlossanlage „Moritzburg“. |