|
Freitag, den
01.02.2008 - Vierstündige Prunksitzung in Wieren,
Samstag, den
02.02.2008 -
Tannenbaum und
Grufties gewinn die Preismaskerade
Sonntag, den 03.02.2008 - Kindermaskerade
Die
Straßenlampen in Wieren gingen an diesem Wochenende nicht aus. Gleich
drei Tage wurde die Maskerade des TuS Wieren in der Narrenhalle im
Gasthaus „Alt Wieren“ gefeiert. Und alle waren sich am Ende einig, dass
das diesjährige Motto „Nicht Kölle, nicht Mainz, Wieren ist die Nr. 1“
den Nagel auf den Kopf traf. Da war am Freitag die fast vierstündige
Prunksitzung mit über 100 Mitwirkenden, da gab es am Sonnabend die
Preismaskerade mit fast 100 tollen Kostümen und am Sonntag war dann auch
noch die Kindermaskerade. Und auch das kann die Prinzengarde im TuS
Wieren auf der Habenseite verbuchen: Mit Claudia, „der Unterwassernixe“
und Immo, „dem Fahrenden“ (Schwieger) regiert ein neues Prinzenpaar die
Narren mit „Wieren Helau“.

Bei der 7.
Prunksitzung im wieder vom Schmückkommando toll dekorierten Saal stieg
die Stimmung schnell in die Höhe. Die Funkenmariechen des TuS Wieren
waren mit einem neuen Tanz schon zu Beginn der Narrenshow ein „echter
Hingucker“. Patrick Licht (Wierener Blauberg Uno“ nahm in seiner
Büttenrede ganz aktuelle Wierener Themen, wie Formatas „blaue Tonne“
oder den Volksbankumbau auf die Schippe. Später setzte dann „Schollen-Schorse“
(Bernd Hinzpeter) noch mit einem Einkaufwagen noch einen drauf. Das
Kinderprinzenpaar Nathalie Bohn (die „Wasserratte“) und Timo Püffel (der
„Torjäger“) hatten mit ihren vielen Witzen schnell die Lacher auf ihrer
Seite. Manuela Rodäbel und Michaela Bohn bewiesen mit dem Sketch „Nordic-Walking“,
dass Tortengenuss und Fitness kein Widerspruch sein müssen. Ein
„Feuerwerk des deutschen Schlagers“ mit gleich vier mal Heino und dem
erklimmen der Wierener Berge brannte die Dorffestgruppe ab. Neu auf der
Maskerade auch die „Backstreet-Girls“ um die Funkenmanagerin Katja
Meyer-Lindemann herum, mit zunächst Theatergarderobengeflüster und dann
einem hinreißenden Showtanz. Die „coolen Oldies“ (10 Prinzessinnen aus
der Prinzengarde) Märchen standen ganz oben auf der Beliebtheitsskala.
Zunächst der Wierener Dauerbrenner „Sixpack“ mit „Aschenputtel“ (Maren
Havemann), deren dauerndes „okay“ zum geflügelten Spruch der Maskerade
wurde. „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ nahmen die Fußballer aufs
Korn. Da musst beim Seilspringen schon „Zwerg Marki“ als Seil herhalten.
Zugabe, Zugabe skandierten die Besucher nach dem Auftritt der „Männer-Funken-blau-weiß“.
Das ließen sich Tanzoffizier Gerd Müller, der „Bärenstarke“ und sein
Tanzmariechen Heinz-Jürgen Schmidt, der „Blumige“ der Prinzengarde voran
nicht zweimal sagen und zeigten gewagte Hebefiguren.
Bei der
Preismaskerade füllte sich die Narrenhalle zunächst nur langsam. Aber
die ausgefallenen Kostüme ließen auf tollen Geschmack und viel
Bastelarbeit der Narren schließen. Die Jury der Karnevalisten aus
Schostorf hatte es schwer die Sieger für das „Treppchen“
herauszufiltern. Das Prinzenpaar Schulze demaskierte mit
Zeremoniemeister Dieter Schoop mit viel Wieren Helau Prinzenpräsi Horst
Kiekbusch zum Sieger vor den grazilen „Ballettdamen“ Haase und der
Sonnenblume Janina Harms. Bei den Gruppen waren die „Grufties“
(Prinzenpaare) plötzlich ganz oben und die „Außerirdischen“ (von Ahsen)
auf Platz Zwei ganz unten. Gruppenrang Drei ging an „Karneval in
Venedig“ um den ASW-Vorsitzenden Uwe Kufner.
Seit Sonntag
haben auch die Kinder wieder ein neues Prinzenpaar. Marja Eberle und Tom
Schwasta schwingen das närrische Zepter in Wieren.
|