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06.02.
Da hatten sich die Organisatoren der Prunksitzung des TuS Wieren zur
Maskerade aber kräftig verschätzt. Bei der Narrenshow brauchten die 13
vorführenden Gruppen mit 100 Mitwirkenden über vier, statt der geplanten
drei Stunden. Trotzdem, die bunt geschmückte Narrenhalle im Gasthaus
„Alt Wieren“ blieb, genau wie bei der Preismaskerade, bis zur letzten
Minute voll besetzt. Keiner wollte sich etwas von der Umsetzung des
Mottos „In Wieren sind die Teufel los, was machen da die Engel bloß?“
entgehen lassen.
Erste Überraschung beim Aufmarsch der
Prinzengarde. Die Prinzessinnen waren die roten Teufel und die Prinzen
die teilweise bärtigen Engel. Es folge Höhepunkt auf Höhepunkt. Da waren
die jungen Funkenmariechen des TuS Wieren, die scharfzüngige Büttenrede
von Patrick Licht (Wierener Blauberg Uno) und der Sketch des
Kinderprinzenpaares Maya Eberle und Tom Schwasta. Beifallsumrauscht die
broadwayreife Show der "Backstreetgirls" „Ich war noch niemals in New
York“ und der „Höllensketch“ von Michaela Bohn und Manuela Rodäbel.
„Schollen Schors“ ließ vor seinen beiden „Jakobisisters“ die Hose runter
bevor die Fußballer des TuS Wieren „Dinner for five“ mit Andreas Püffel
als „James“ auf die Bühnenbretter brachten. Nach der Pause ging es
zunächst um Ärzte bei der Büttenrede vom „Pinzenpräsi“ Horst Kiekbusch
als „Professor der Humanologie“ und der „Wartezimmerdarstellung“ am Tag
nach der Maskerade mit der „Group of Ruth“. Bauer sucht Frau, diese
Fernsehshow hatte sich die Prinzengarde zur Vorlage ausgewählt. Ein
toller Stepptanz der Zwillinge Edith und Wiltrud („Steppdogs“) leitete
zu den „Sixpack“ mit dem Ballermannhit „10 nackte Friseurinnen“ über.
Abschluss und Höhepunkt der Auftritt der „Miederverkäufer“. Die
Dorffestgruppe um Mathias Schulze hatte gleich 4 Hits umgeschrieben, ob
nun u.a. Maik Rodäbel als Peter Maffay mit „Über 7 Tage“ oder Frank
„Charly“ Böker als Eros Ramazzotti mit „Bella Unterhose“.
07.02.
Bei der Preismaskerade dann großes Gedränge der vielen tollen
Masken und großen Kostüme in der Narrenhalle. Die blau-weißen Funken des
TuS Wieren und die „Schoo-Funken“ aus Schostorf heizten beineschwingend
ein. Das Prinzenpaar „Claudia, die Unterwassernixe“ und „Immo, der
tauchende Brummipilot“ führten u.a. rote Teufel, schwarze Engel, Till
Eulenspiegel, Dorfteichtaucher, Nonnen, Mönche, Fußballfans und Clowns
auf den Saal. Den ersten Preis bekam „Spongebob“ (Irina und Patrick
Albrecht) vor den „Schotten“ (Christoph Schröder und Chris Sperber) und
den „Pornoteufeln“ (Marion Zühlke und Inna Cordes). Bei den Gruppen
kamen die „Wierener Pusteblumen“ am besten an gefolgt von den „Kein-Ohr-Hasen“.
Gemeinsam auf dem dritten Tang dann die „Gelben Engeln“ und „Blue-man-Blue“.
Punkt Mitternacht dann
Regierungswechsel in Wieren.
„Delia, die unterrichtende Allrounderin“ und
„Jochen, der jagende Dackelzüchter“ (Becker)

wurden zum Prinzenpaar ausgerufen. Ehrentanz, Freibier auf der Theke und
das dreifach donnernde „Wieren Helau“ sorgten für einen tollen
Regierungsbeginn.
Auch bei den Kindern gab es ein neues
Prinzenpaar.
Marie-Doreen Oetzmann, „die Kunstreiterin“ aus Gr. Bollensen und Lars
Rauer, „der HSVler“ schwingen das Zepter.
Tolle Show alias Broadways der „Back-Street-Girls“

Schäfer Heinrich findet bei “Bauer sucht Frau”
seine Inkas Brause.

James hat bei Dinner for five ein Herz für den
Tiger

Es gibt in Wieren auch männliche Engel

Die blau-weißen Funken des TuS Wieren waren eine
Augenweide

Die Jury aus Schostorf hatte es schwer

Ein echter „Knaller“ auf der Prunksitzung: „Die
Miederwarenverkäufer“

Auf der Theke sind man es dem Prinzenpaar Delia
und Jochen Becker an, sie freuen sich über die närrsiche Würde.

Die „Wierener Pusteblumen“ gewannen die
Preismaskerade

„Sixpack“ kam der Prunksitzung sexy daher

„Spongebob“ auf de Preismaskerade ein Hit

Farbenfrohe und fröhliche Maskerade, die
Till-Eulen-Spiegel-Kostüme stachen heraus


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