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Prinzengarde

Narrenshow in Wieren

Schlafwandlerin und Quzomädchen, Titanic und Klavierkonzert

Wer sich an das Motto der dreitägigen Maskerade „Lust und Laune kombinieren, auf zum Karneval nach Wieren“ gehalten hatte, der kam voll auf seine Kosten. Eine bunte Narrenhalle im Gasthaus „Alt Wieren“, schunkelnde Gäste und eine dreistündige bunte Narrenshow bei der 9. Prunksitzung der Prinzengarde im TuS Wieren war der verheißungsvolle Auftakt. Nicht minder gut gelungen einen Tag später die Faschingsparty mit Preismaskerade und Prinzenproklamation. Abschluss der drei tollen Tage dann die Kindermaskerade.

Kaum hatten Prinzessin Delia, „die unterrichtende Allrounderin“ und Prinz Jochen, „der jagende Dackelzücher“ (Becker) das erste „Wieren Helau“ ausgerufen, da warfen die Funkenmariechen des TuS Wieren schon schwungvoll die Beine. Absoluter tänzerischen Höhepunkt aber der Auftritt der Tanzgruppe des TuS Wieren zu „He is a pirat“ aus dem Film „Fluch der Karibik“. Wer bisher meinte „Titanic“ sei kein Karnevalsthema, der sah sich nach der Vorführung des Dorfestteams getäuscht. Scharfzüngig die Büttenrede von Patrick Licht zu Ereignissen in Wieren und nicht minder pointiert die Kommentare bei „Frühstück bei Stefanie“. Mit den Sketchen „Schlafwandlerin“ und „Rosamunde“ hatten Michaela Bohn, die Rodäbels und Birgit Rennekamp die Lacher schnell auf ihrer Seite. Als Quzomädchen kam die Prinzessinnen der Prinzengarde daher und sorgten für ausgelassene Stimmung. Die dazugehörigen Prinzen versuchten sich erfolgreich mit „Wieren sucht das Supertalent“. Ein außergewöhnliches „Klavierkonzert“ dann zum Abschluss der Narrenshow. „Klavier AG“ (Andreas Püffel und Gerald Bohn) verzichteten auf die Hände, ließen dafür die Hosen fallen und spielten mit …  Na da schweigt des Pianisten Höflichkeit. Aber es ist ja die 5. Jahreszeit in Wieren. Finale mit den fast 50 Mitwirkenden, dazu der Karnevalsverein Dähre, das war ein fröhliches buntes Bild.

 

Bei der Preismaskerade eine volle Narrenhalle mit den tollsten Masken, Kostümen und Verkleidungen. Die Jury aus Schostorf hatten die Scho-Funken mitgebracht und hatten es bei der Bewertung dennoch nicht einfach. Bei den Paaren und Einzelmasken gingen die Mageritten (Michaela und Gerald Bohn) vor den „Lesben“ und Cindy als Sieger über den Tisch. Bei den Gruppen verbreiteten die „Kannibalen“ zwar zunächst Angst und Schrecken, schenkten dann aber hochprozentige Suppe aus und wurde umjubelter Preisträger. Federleicht dagegen die Schmetterlinge auf den zweiten Platz, während für den dritten Preis wieder lieblich gruselige Schamanen über den Tisch nutzen. Keinen Preis, dafür aber viel Spaß hatten so auch Banditos, Zwerge und Schneewittchen, Panzerknacker und Schlafwandler, Spinnen und Neandertaler. Über den Hauptgewinn der Verlosung, einen Reisegutschein konnte sich Heidemarie Recht freuen.

Die Funkenmariechen des TuS Wieren warfen die Beine

Patrick Licht nahm bei seiner Büttenrede die Wierener kräftig auf die Schippe

„Frühstück bei Stefanie“, da wurde manch Wierener durch den Kakao gezogen

„Keine Panik auf der Titanic“, dafür sorgte das Dorffestteam

Ein Genuss für die Augen, die Tänzerinnen des TuS Wieren ernteten donnernden Applaus

Stimmung pur, wenn die Prinzessinnen der Prinzengarde auf der Narrenbühne
auftraten

Eine Schlafwandlerin sorgte bei der Narrenshow für Durcheinander

„Wieren sucht das Supertalent“

Otti Helberg auf der Panflöte war es nicht,

Bauchtänzer „Haasi“ war es fast.

Die Jury mit Bruce (Norbert Brandes), Sylvie (Horst Kiekbusch) und Dieter (Mathias Schulze) machte es sich nicht einfach.

Rosamunde (Birgit Rennekamp) zeigte es allen: „Tapezieren ist schwer“

Ein Klavierkonzert der besonderen Art in der Wierener Narrenhalle

Die Zwerge tragen Schneewittchen in die Narrenhalle

Freundliche Schamanen auf der Maskerade in Wieren

Da hatten die Kannibalen ja etwas ganz appetitlichen zubereitet

Die Mageritten gewann den ersten Preis

Auch ein Schamane hat Durst

Bei dem Glatteis kann man schon mal stürzen

Die bunte Narrenhalle war mit vielen Kostümen gefüllt

Ein Schmetterling gewann den Reisegutschein

Die „Lesben“ bekamen die Silbermedaille

Die Schmetterlinge flatterten auf den dritten Gruppenplatz

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Copyright © 2005 TuS Wieren, aktualisiert am  Dienstag, 05. Januar 2010
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