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Mit der Rückgabe des Wrestedter Rathausschlüssel endete auch in Wieren
die närrische Zeit. Mister „Präsi“ Horst Kiekbusch von der Prinzengarde
im TuS Wieren, das Prinzenpaar Manuela, „die Bahnrettende“ und Maik,
„der Rübenfelder Lachsack“ (Rodäbel) hatten statt Narrenkappe und Umhang
quasi Trauerkleidung angelegt. Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke
erhielt nicht nur den am 11.11. von der Wierener Prinzengarde erbeuteten
Rathausschlüssel dabei, sondern auch einen nach Meinung des
Zeremonienmeisters prall gefüllten Geldsack für die leere Wierener
Gemeindekasse dabei. 118 Cent und einige Hustenbonbons hatte eine
Sammlung auf der Rosenmontagssitzung erbracht. Abzüglich 7 Cent
Verwaltungskosten ergaben sich die „närrischen“ 111 Cent. Jedenfalls
waren die Wierener Karnevalisten stolz, denn der letzte verliehene Orden
der sich auflösenden Gemeinde Wieren war den Wierener Narren verliehen
worden.
Am Rosenmontag hatte die Prinzengarde unter dem Motto „90 Jahre
TuS, und es ist noch lange nicht Schluss“ nochmals mit dem
Auftritt der Funkenmariechen, einer „gefährlichen“ Krankenschwester und
Büttenrede von Annegret Bock gefeiert. Wer nun von den namensgleichen
Prinzen Maik aus Wieren oder der Schostorfer Hennig seinem Namen als
„Lachsack“ mehr gerecht wurde, dass konnte auch am Rosenmontag nicht
geklärt werden. Aber egal, am Aschermittwoch war ja doch alles vorbei. |