Bericht zur Jahrehauptversammlung 2022

Exakt nach nur einem halben Jahr fand die nächste Mitgliederversammlung des TuS Wieren im Vereinslokal „Alt Wieren“ statt. Vorsitzender Matthias Ramünke resümierte: „Corona hat vieles verändert.“ Die aufwendig sanierte Turnhalle ist wieder geöffnet, aber noch nicht alle 14 Gruppen sind wieder auf dem Stand vor der Pandemie. Das das Wierener Gesundheits- und Sportzentrum allerdings in den Schulferien nach Aussage von Samtgemeindebürgermeister Michael Müller geschlossen bleibt, das führte zu Unmut.

Die traditionelle Maskerade fiel zweimal aus. Süffisanter Kommentar des Präsidenten der Prinzengarde Ralf Kufner: „Das Kinderprinzenpaar Leni Drewes und Felix Adam machen bald Führerschein und Heike und Frank Böker sind ein Dauerprinzenpaar.“

 

Viel Beifall für die Funken des TuS Wieren. Carina Püffel und Laura Berger haben zusätzlich „Minifunken“ etabliert.

 

 

Fußball wird im TuS großgeschrieben. Cotrainer Sönke Elbers glaubt nicht mehr so recht an den anvisierten Aufstieg der 1. Herren.

Jugendtrainer Torben Schoop war erfreut. 38 Wierener Jugendliche spielen in den 13 Mannschaften der JSG Aue. Fester Bestandteil im Terminkalender ist seit 11 Jahren die Fußballschule der FC St. Pauli-Rabauken ab dem Himmelfahrtstag.

Zwei Seniorenteams (Ü40 und Ü50) komplettieren das Fußballangebot.

Vom Sportabzeichen mit fast 300 Teilnehmern aus Verein und Grundschule Wieren berichtete mit Stolz Prüfer Norbert Brandes.

Schatzmeister Hermann Wegner war mit 477 Mitgliedern zufrieden. Auf der Einnahmeseite fehlten die Erlöse aus vorgesehenen Veranstaltungen im 100jährigen Jubiläumsjahr 2021. Unzufrieden war Wegner mit der Zuschusssituation für die ökologische Erneuerung der maroden Flutlichtanlage, denn immerhin 20% des Budgets fließen in die Sportplatzunterhaltung.

Reibungslos verlief die Wahl des 2. Vorsitzenden. Torben Schoop tritt für die Zeit des Vereinsheimneubaues in die Fußstapfen von Norbert Brandes.

 

Ehrungen verdienter langjähriger Vereinsmitglieder gehört zu den Höhepunkten jeder Mitgliederversammlung, über 20 waren es. Persönlich waren allerdings nur wenig erschienen. Seit 60 Jahren ist Hiltraut Gilies im TuS aktiv. Die Familie Schoop (Hilde, Dieter und Torben) engagiert sich seit 40 Jahren, Jörg Harms und Lars Narawitz (nicht im Bild) seit 25 Jahren.

 

Großes hat der TuS Wieren mit dem Vereinsheim als Multifunktionsgebäude auf dem Sportplatz am Bollenser Weg vor. Hartmut Weißert vom vierköpfigen Planungsteam (Matthias Ramünke, Hermann Wegner, Torben Schoop und Hartmut Weißert) stellte das Projekt und die Finanzierung vor. Nach Aufgabe des Jugendzeltlagers des Landkreises Uelzen erhält die Gemeinde Wrestedt für den Investitionsstau 300.000 Euro als Entschädigung, die an den TuS weitergeleitet werden. 200.000 Euro Fördermittel aus dem Struktur- und Entwicklungsfonds vom Landessportbund werden nach der Zusage in 2021 auch wieder für 2022 beantragt. Die Mitglieder bewilligten die erforderliche Kreditaufnahme von bis zu 60.000 Euro, denn Eigenleistungen werden nicht anerkannt. Die Gemeinde Wrestedt hat als Beitrag lediglich einer grundbuchlichen Absicherung zugestimmt, der die Kommunalaufsicht des Landkreises noch zustimmen muss.

Der Neubau soll im Erdgeschoss insbesondere multifunktionale Umkleideräume, dazu Sanitäranlagen mit insgesamt 135 qm umfassen. Dazu kommen 20qm Lagerraum. Im Obergeschoss ist ein 100qm großer Raum geplant. Hier können Eltern-Kind-Turnen, Kinderturnen, Gesundheitskurse, Seniorenbewegung, Jazztanz, Theaterproben oder Jumping-Fitness Platz finden.

Weißert entgegneten den Befürchtungen, dass aktuell die Baupreise „davon laufen“ mit dem Hinweis, dass Reserven von Fachleuten in die Planung eingebaut seien und notfalls der Bau des Obergeschosses zurück gestellt werden könne. Der „Plan B“, das bestehende Gebäude nur grundlegend zu sanieren, erscheint der letzte Ausweg. Der Landkreis hatte als vorheriger Nutzer einen Neubau, insbesondere auch unter ökologischen Gesichtspunkten, als nahezu alternativlos bezeichnet. Hartmut Weißert: „Vorstand und Planungsteam werden den Neubau nur beauftragen, wenn die Zuschüsse fließen und die Kosten eingehalten werden können.“

 

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